Kompetenzfelder

Die "Kompetenzfelder" von abz*austria sind "Projektlandschaften" vergleichbar: Areale, innerhalb derer abz*austria das eigene Portfolio absteckt und in denen sich zu den zahlreichen bestehenden Produkten immer wieder neue hinzu gesellen.

Vielfältige Themen haben abz*austria im Laufe der über 15-jährigen Unternehmensgeschichte beschäftigt. Unterschiedliche arbeitsmarktpolitische Anliegen von Frauen haben die Non-Profit-Organisation dazu bewegt, stets neue Aufgabenstellungen zu formulieren, um so zu adäquaten Lösungen kommen zu können. Die Entwicklung der Produkte bedeutete, sich immer wieder neu auf Spezialthemen einzulassen. Diese hat abz*austria mit den Jahren zunehmend für sich in Anspruch genommen und sich mit ihnen auf dem österreichischen Arbeitsmarkt einen Namen gemacht. Durch die Arbeit am konkreten Einzelfall, der jeweils seiner Zeit entsprang, kann abz*austria heute mit einer umfassenden Expertise aufwarten und sich mit einem breiten Produkt-Portefolio erfolgreich gegenüber anderen Dienstleistungsunternehmen des sozialen Sektors abgrenzen. Fünf Kompetenzfelder lassen sich nachträglich bestimmen und voneinander abgrenzen – wenn auch Abgrenzungen nicht in vollem Ausmaß möglich und sinnvoll sind. Wo liegen diese?

Erstes und wichtigstes Fachgebiet ist das Themenfeld "Gender Mainstreaming und Diversity Management", auf welchem sich letztlich die Produkte, Maßnahmen und Aktivitäten von abz*austria wieder finden lassen. In diesem Kompetenzfeld lässt sich das erklärte Ziel von abz*austria, die Gleichstellung der Geschlechter und die Vielfalt am Arbeitsmarkt zu erreichen, am deutlichsten feststellen. Weitere Kompetenzfelder sind längst erschlossen: "Vereinbarkeit", "Jugend und Alter", "Lebenslanges Lernen" und "Migration und Mobilität".

Kompetenzen lassen sich materialisieren: in konkreten Produkten - oder übergreifend in einer Institution. Mit der Begründung des "KarenzKarriereKompetenzZentrums" im Jahre 2007 war der erste Schritt in Richtung Institutionalisierung der Kompetenzfelder von abz*austria getan. Ehrgeiziges Ziel ist seither die Errichtung verschiedener Kompetenzzentren, die zusammengenommen dem Zweck dienen, die Gleichstellung von Frauen und Männern auf dem Arbeitsmarkt umzusetzen. So könnten, ausgehend von Österreich, Kontakte ins europäische Ausland institutionalisiert und ausgeweitet werden, um bei europaweit angelegten Programmen mit "Gleichstellungszentren" anderer europäischer Länder zusammenzuwirken.

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