Geheimtipp: Ältere ArbeitnehmerInnen

Es gibt viele gute Gründe sich für ältere ArbeitnehmerInnen zu entscheiden!

Die Integration älterer Frauen und Männer in den Arbeitsmarkt und die Sicherung von Beschäftigung ist Gegenstand von „AGEpowerment“. 
Das EU-Projekt widmet sich von 2005 bis 2007 der Integration von Frauen und Männern über 45 in den Arbeitsmarkt. 

Arbeit am Image

Eine breit angelegte Kampagne rückt derzeit mit Foldern und Plakaten u.a. auch in den Wiener U-Bahnen das Image der älteren ArbeitnehmerInnen in ein neues, positiveres Licht.

Expertise und Umsetzung

Das abz*austria Chancen für Frauen - Chancen der Wirtschaft  bietet im Zuge von „AGEpowerment“ in Form von Lehrgängen für ältere erwerbslose Frauen die Möglichkeit, das eigene Selbstbild einer „älteren Lernenden“ auf der Einzel- und Gruppenebene neu zu definieren und dabei Vorurteile abzubauen.

Manuela Vollmann, Geschäftsführerin des abz*austria weiß, dass „ältere ArbeitnehmerInnen aus UnternehmerInnensicht oft als problematisch eingestuft werden. Die Ablehnung der über 45-jährigen wird im Wesentlichen durch die Sichtweise von Stereotypen, wie: zu hohe Kosten, zu wenig Flexibilität, zu wenig Anpassungsfähigkeit, zu geringe Belastbarkeit oder  der Unvereinbarkeit mit der betrieblichen Altersstruktur geprägt.

Allerdings: Ältere(r) ArbeitnehmerIn ist nicht gleich ältere(r) ArbeitnehmerIn !

In vielen Fällen geht die Realität nicht annähernd konform mit den oben genannten Klischees“, betont Vollmann, denn als arbeitsmarktpolitische Expertin weiß sie, dass  „viele ältere ArbeitnehmerInnen ein gutes Gespür für organisatorische und soziale Zusammenhänge, ein reiferes Urteilsvermögen und die Kenntnis, wie man auf unkonventionellem Wege zum Ziel gelangt, haben.“

Sine Dachenhausen, Projektleiterin von Lern-Lust-Lebenslang, einem Teilprojekt von AGEpowerment fügt hinzu, dass „ältere Mitarbeiterinnen in der Regel stärker erfahrungsgeleitet arbeiten als „Jüngere“ was Handlungsspielräume und Lösungswege in Situationen eröffnet, wo theoretisches Fachwissen häufig allein nicht ausreicht. Dieses Arbeiten ist besonders als organisatorisches und soziales Erfahrungswissen z.B. bei Gruppen- und Projektarbeit bedeutsam“.

Einige Argumente zur Erhöhung der Wettbewerbsfähigkeit und Innovationsfähigkeit von Unternehmen

Imagegewinn

Durch die Beschäftigung älterer ArbeitnehmerInnen können Unternehmen eine innovative Strategie im Bereich Human Resources realisieren.
Die Zusammenarbeit zwischen jüngeren und älteren MitarbeiterInnen wird gezielt gefördert. Die Integration älterer MitarbeiterInnen stellt einen anerkannten Beitrag von sozialer Verantwortung für unsere Gesellschaft dar.

Manuela Vollmann, abz*austria, fasst die Diskussion so zusammen, dass „immer differenziert hingeschaut werden“ müsse, denn selbstverständlich nicht alle älteren ArbeitnehmerInnen“ würden „im selben Ausmaß über die in den modernen Unternehmen gefragten Kompetenzen verfügen.“

Als besonders wichtig betont sie, dass „neben den persönlichen Faktoren (Lebensentwürfe, soziales Umfeld, Zugang zum ständigen Weiterlernen etc.), die Arbeitsbedingungen und die Formen der Organisation der Arbeit eine wesentliche Rolle für die „Work- und Employability“ Älterer spielt, bzw. für eine Beschäftigung „älterer“ MitarbeiterInnen spricht“.

Nähere Informationen zur EQUAL Entwicklungspartnerschaft AGEpowerment finden Sie unter
www.agepowerment.at

Nähere Informationen zum abz.austria finden Sie unter:
www.abzaustria.at

Presserückfragen

Dr. Roberta Rastl - abz*austria Chancen für Frauen – Chancen der Wirtschaft
Tel.: +43/1/66 70 300-20
mobil: +43/699/1 66 70 314

e-Mail: pr@abzaustria.at

 

 

 

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